Wohnmobilrundreise Florida

 Wohnmobilreise durch Florida


Sombrero Beach Marathon Key Florida
Sombrero Beach Marathon Key Florida

[Anzeige / Werbung: Mein Beitrag enth├Ąlt meine Erfahrungen, meine Meinung und evtl. unbezahlte Werbung in Form von weiterf├╝hrenden Links und ggf. Erw├Ąhnung von besuchten Orten, Unterk├╝nften, Sehensw├╝rdigkeiten & Co.]

 Weitere traumhafte Fotos von unserer Reise gibt es ganz unten in meinem Blogbeitrag :-)

Liebe Leser und Leserinnen,



nun ist es an der Zeit dass ich endlich etwas ausf├╝hrlicher ├╝ber die Wohnmobilreise durch Florida berichte welche mein Mann und ich im M├Ąrz 2011 unternommen habe.

Es soll allerdings kein urtypischer Reisebericht werden, nein, ich plane einen Bericht mit vielen eigenen Erfahrungen, Gef├╝hle und Erlebnisse, eine gro├če Hilfe ist mir dabei mein Reisetagebuch welches ich w├Ąhrend dieses Urlaubes gef├╝hrt habe. 

Mein Ziel dieses Berichtes ist es nicht nur ├╝ber Florida selbst zu schreiben sondern auch ├╝ber das Reisen mit einem Wohnmobil durch Florida, ├╝ber die erlebten Vor- und Nachteile.

Der Bericht soll eine kleine Hilfe f├╝r Alle sein die selbst mal planen solch eine Tour zu unternehmen, man soll daraus Tipps lesen k├Ânnen und Anreize finden.
Viele Tipps sind nat├╝rlich auch hilfreich wenn man nicht mit einem Wohnmobil reist sondern stattdessen eine Mietautotour unternimmt oder in verschiedenen Hotels dort urlaubt.


~~~Wie kamen wir darauf solch eine gro├če Reise zu unternehmen~~~


Die Idee in Amerika Urlaub zu machen ist im Herbst 2010 w├Ąhrend unseres Urlaubes auf Fuerteventura entstanden.
Fuerteventura hatte sch├Âne Str├Ąnde, sonst aber nicht wirklich viel zu bieten wie wir es z.B. von Teneriffa oder Gran Canaria gewohnt waren.
Mein Mann und ich sa├čen auf Fuerteventura eines Abends am Strand auf einer Bank und redeten dar├╝ber wie wohl unser Traumurlaub aussehen k├Ânnte.
Wir wollten Action, sch├Âne Str├Ąnde, etwas shopping und gleichzeitig mal was ganz anderes sehen als die Kanarischen Inseln, Italien oder S├╝dspanien.
Schnell kam uns dann der Gedanke dass doch die USA ein geeignetes Reiseziel f├╝r uns darstellt und gerade Florida h├Âchstinteressant w├Ąre.
Da wir bereits im Herbst 2010 wussten dass der n├Ąchste Urlaub im M├Ąrz 2011 sein sollte bot sich dieser Monat auch sehr gut an f├╝r eine Floridareise. ├ťber den Winter sind dort die Preise extrem hoch und ab Juni / Juli herrscht dort akute Hurrikangefahr. Im M├Ąrz ist das Wetter dort schon sch├Ân und unser Reiseplan wurde also immer ausgereifter.
Ehrlich gesagt waren wir kaum von unserem Fuerteventura Urlaub zur├╝ck begannen wir mit den n├Ąchsten Urlaubspl├Ąnen. Pl├Ąne m├Âglichst schnell in die Tat umsetzen, diese Eigenschaft besitzen wir Beide und somit legten wir z├╝gig los.


~~~Unsere allerersten Urlaubsplanungen~~~


### 1. Plan: 
Buchung eines Hotels in Miami samt Mietwagen um die Umgebung zu erkunden:
Ganz am Anfang unserer Urlaubsplanungen hatten wir vor ein sch├Ânes Hotel zu buchen, uns einen Mietwagen zu nehmen um dann die Umgebung auf eigene Faust zu erkunden.
Fl├╝ge waren schnell gefunden, die Hotelsuche wurde umso schwieriger.
Ziel sollte Miami sein - wir dachten da noch wenn schon Florida dann mu├č es das ber├╝hmte, bekannte und sch├Âne Miami sein. Wir klickten uns im Internet von einer Hotelbeschreibung zur n├Ąchsten und die Hoffnung sank rapide. Es gibt viele sehr sch├Âne Hotels mit Pool und direkt am Strand, diese sind leider extrem teuer, dann k├Ânnen wir ja gleich auf die Malediven oder so fliegen war mein Gedanke. Hotels zu normalen Preisen gab es auch, die hatten dann entweder gar keinen Pool oder nur einen sehr kleinen Pool und waren eben typische Stadthotels. Da kann ich mir doch keine 2 Wochen Urlaub vorstellen, dachte ich mir. Die meisten Hotels wurden auch nur mit amerikanischen Fr├╝hst├╝ck angeboten, Kochm├Âglichkeit gab es in fast allen Hotels nicht und wenn, dann nur sehr sp├Ąrlich, also h├Ątte man t├Ąglich essen gehen m├╝ssen und das bei den Preisen in Amerika. Zudem ist es in Amerika so dass man f├╝r Raucherzimmer enorme Aufschl├Ąge bezahlt, ok, man kann auch immer vor das Hotel ins Freie gehen zum Rauchen, aber so ein richtig sch├Âner Urlaub habe ich mir dann anders vorgestellt.
Nach zwei Tagen erfolgloser Recherche nach einem geeigneten Urlaubshotel in Miami gaben mein Mann und ich schlie├člich auf mit dem Gedanken entweder man ist megareich und bucht ein Luxushotel oder Miami und Hotelurlaub passt irgendwie nicht so richtig zusammen, jedenfalls waren wir nicht wirklich zufrieden damit was unsere Recherchen ergaben.

### 2. Plan: 
Buchung einer Mietwagenrundreise durch Florida:
Auf der Dertour Homepage entdeckte ich dann zuf├Ąllig dass dort Mietwagenrundreisen durch Florida angeboten werden.
Dort wurde das Angebot sehr verlockend „Florida intensiv mit Touristenklasse Hotels“ genannt und es ging um eine 15-t├Ągige Mietwagenreise durch Florida mit Start- und Endziel Miami.
Der Peis f├╝r die Mietwagenreise inkl. Hotels h├Ątte damals Euro 1.298,00 komplett gekostet und hinzu w├Ąren noch Euro 1.361,00 f├╝r zwei Fl├╝ge von Stuttgart nach Miami gekommen.
Ich bin dann hergegangen und habe mir die kompletten Unterlagen zur Mietwagenrundreise ausgedruckt.
Dank Internet konnte ich nun jedes Hotel welches wir w├Ąhrend dieser Reise bewohnt h├Ątten schon im Vorfeld betrachten. Das Reiseangebot beinhaltete wirklich sch├Âne Hotels, leider aber auch Hotels in welche mich niemand auf der Welt rein gebracht h├Ątte.
Na gut, angebotene Hotels kann man bestimmt bei Dertour austauschen dachte ich mir und betrachtete dann die Aufenthaltsorte und die jeweilige Dauer n├Ąher.
Miami, St. Augustine, Orlando, Clearwater, St. Petersburg, Fort Myers, Naples, Key West und wieder zur├╝ck nach Miami – so lautete die vorgegebene Route.
Der erste und der letzte Tag in Miami, also sehr kurz, ein Abstecher zum Kennedy Space Center was zwar meinem Mann aber mir nicht gefiel. Die ganze Route h├Ârte sich gut an, aber es war alles so vorgegeben, klar man mu├čte ja am n├Ąchsten Tag immer weiterfahren, ob man will oder nicht! Aber die Hotels sind ja schlie├člich fix vorgebucht.
Mir gefiel dann pl├Âtzlich das unflexible nicht mehr, die ganze Mietwagenrundreise empfand ich irgendwie als stressig, nirgends k├Ânnte man l├Ąnger bleiben wenn man m├Âchte oder schneller wieder weiterfahren falls erforderlich oder wenn es einem irgendwo nicht gef├Ąllt. K├Ânnte ja auch sein dass mal das Wetter schlecht ist und dann m├Âchte man z├╝giger weiterreisen und im anderen Falle ist man mal wo wo es total sch├Ân ist und man gerne l├Ąnger bleiben m├Âchte.

### 3. Plan:  
Wir touren mit einem Wohnmobil durch Florida:
Mein Mann kam dann urpl├Âtzlich mit einer genialen Idee an, n├Ąmlich dass wir uns ein Wohnmobil mieten um Florida selbst zu erkunden.
Anfangs war ich sehr skeptisch, ich hatte zuvor keinerlei Erfahrungen sammeln k├Ânnen, noch nie eine gro├če Reise mit einem Wohnmobil oder Wohnwagen unternommen.
Mein Mann zeltete fr├╝her gern, fuhr auch schon mit einem Hausboot durch Holland, eroberte mit seinem umgebauten Kleinbus, den er fr├╝her hatte, Spanien und konnte sich durch all diese Reisen eine Wohnmobilreise genauer vorstellen.
Auf mich fielen nun tausende Gedanken auf einmal her rein: F├╝hle ich mich in einem Wohnmobil wohl, kann ich darin schlafen auf offenen Campingpl├Ątzen, ich, die schon wach im Bett sitzt, wenn sie drau├čen nur das kleinste Ger├Ąusch h├Ârt?! Wie ist das mit der kleinen Toilette darin, der engen Dusche die niemals vergleichbar ist mit einer Dusche wie ich es zuhause gewohnt bin?!
Ich malte mir die wohl in Florida lebenden Schlangen und Spinnen aus und dann mich mit meiner riesen Angst davor – bin ich da wohl in einem Wohnmobil genau so sicher wie in einem Hotel?!
Viele Gedanken und unz├Ąhlige Gespr├Ąche mit meinem Mann und letztendlich dann der Entschluss, jawohl, ich stelle mich dem Abenteuer und wir unternehmen eine Wohnmobilreise durch Florida!


~~~Die Buchung unserer Wohnmobilrundreise~~~


Wir haben auf vielen Reiseseiten im Internet geschaut und Dertour sagte uns am Meisten zu.
Dort kann man sich per Bausteine seine eigene Reise zusammenstellen.

### Die Fl├╝ge:
F├╝r uns kam als Abflughafen nur Stuttgart in Frage, leider werden von dort aus keine Direktfl├╝ge nach Orlando angeboten. Aber erst nach Frankfurt fahren und dann weiterfliegen schien uns zu aufwendig vor allem da die Direktfl├╝ge auch einiges teurer sind.
Zielflughafen war nun Orlando und nicht Miami was wiederum damit zusammenhing da├č wir unbedingt an einem Samstag starten wollten und unser Wohnmobil daher am Sonntag in Empfang nehmen mu├čten. Nur die Wohnmobilstation in Orlando hatte auch am Sonntag ge├Âffnet.
Ich fand dann zwei g├╝nstige Fl├╝ge ab Stuttgart nach Orlando am Samstag den 05. M├Ąrz 2011.
Man flog zun├Ąchst mit Delta Airlines von Stuttgart nach Atlanta und dann mit der Delta von Atlanta nach Orlando.
Die Flugzeit von Stuttgart nach Atlanta betrug ca. 10,5 Std. und von nach Atlanta nach Orlando flog man ca. 1,5 Std.
Zur├╝ck ging es dann am Samstag den 19. M├Ąrz 2011, die Route und die Fluggesellschaft war dieselbe.
Die Fl├╝ge haben komplett f├╝r beide Personen Euro 1.156,00 gekostet.

### Das Wohnmobil:
Dertour bietet ├╝ber El Monte RV Wohnmobile zum Mieten an.
Wir haben uns f├╝r das kleinste Gef├Ąhrt entschieden welches aber in natur riesig war!
Gemietet haben wir das Motorhome MH22 vom 06.03. bis 18.03.2011 zum Preis von Euro 684,00.
Die Fahrzeug-├ťbernahme ist in Amerika am Ankunftstag nicht m├Âglich was auch Sinn macht. Nach solch einem langen Flug sollte man sich nicht gleich in ein Wohnmobil setzen was man gar nicht kennt und losd├╝sen. Daher haben wir das Wohnmobil erst f├╝r den Folgetag buchen k├Ânnen und mu├čten es am Tag vor dem R├╝ckflug abgeben. Das Wohnmobil am R├╝ckflugtag abzugeben w├Ąre unter dem Zeitdruck gar nicht machbar, man mu├č schlie├člich rechtzeitig am Flughafen sein sonst fliegt der tolle Flieger ohne einen in die Heimat.
Hinzugebucht haben wir noch ein Meilenpaket f├╝r Euro 372,00. Das bedeutet wir hatten 1500 Meilen inklusive, die haben wir auf unserer Reise auch fast aufgebraucht. Nimmt man das Meilenpaket nicht zahlt man Geb├╝hren pro Meile was auf jeden Fall teurer kommt.
Wir hatten das Gl├╝ck und es gab noch das Camping Special Paket kostenlos dazu.
Durch dieses Paket war unser Wohnmobil komplett ausgestattet mit Tellern, Besteck, Bechern, T├Âpfen und einer Pfanne. Auch Handt├╝cher, eine Rolle Toilettenpapier und ein Chemieset f├╝r die Toilette wurden bereitgestellt. Zudem war noch ein Tisch und zwei Campingst├╝hle im Wohnmobil vorhanden.

### Das Hotel:
Nach kurzer Suche im Internet habe ich mich f├╝r das Hotel Fairfield Inn Orlando Airport entschieden da dies den Vorteil hat sehr nah am Flughafen zu liegen und zu El Monte unserer Wohnmobilvermietstation ist es auch nicht weit.
Pro Nacht haben wir dort f├╝r zwei Personen inkl. Fr├╝hst├╝ck Euro 68,00 bezahlt.
In diesem Hotel haben wir die erste Nacht nach der Ankunft in Orlando und die letzte Nacht vor dem Heimflug verbracht, also 05.-06.03.2011 und 18.-19.03.2011.
Das Hotel war wirklich super, ich habe separat dar├╝ber bereits berichtet darum m├Âchte ich hier nicht mehr genauer darauf eingehen. Wen es interessiert der kann ja meinen Bericht dar├╝ber lesen.

### Die Buchung bei Dertour:
Nun war es also soweit, wir hatten auf eigene Faust zuhause im Internet das Grundger├╝st f├╝r unsere Wohnmobiltour durch Florida zusammengestellt.
Fl├╝ge, Wohnmobil, Hotel – das alles war mir aber zu komplex um es online zu buchen.
Normalerweise buche ich alle Reisen im Internet, aber Amerika ist eben anders, da gibt es sehr viele komische Einreisebestimmungen und sonstige Dinge wo man beachten sollte.
Daher sind wir am 25.10.2010 ins Dertour Reiseb├╝ro in N├╝rtingen gegangen und haben der netten Mitarbeiterin unseren ausgedruckten Reisewunsch vorgelegt.
Es lief dann alles besser als ich dachte, meine Recherchen stimmten soweit und die Mitarbeiterin vom Reiseb├╝ro brauchte unsere W├╝nsche nur noch in den PC eingeben.
Das Tollste war dass sogar meine ermittelten Preise stimmten.
Mit einer Buchungsbest├Ątigung welche aus sage und schreibe 9 Seiten bestand schlappten wir freudestrahlend aus dem Reiseb├╝ro und konnten es kaum glauben: Unsere Amerikareise war nun also fest gebucht.
Das ganze suchen, gr├╝beln, verzweifeln, rechnen, Preise vergleichen etc. hatte sich nun also gelohnt, wir hielten tats├Ąchlich die Reisebuchung in der Hand.
Der Preis f├╝r die Fl├╝ge, Wohnmobil, Meilenpaket und zwei Hotel├╝bernachtungen betrug komplett Euro 2.348,00 was wir ganz in Ordnung fanden.
Wir sind im Vorfeld von Euro 200,00 Campingplatzgeb├╝hren ausgegangen was ├╝berhaupt nicht hingehauen hat, haben vergessen die Bezinkosten mit einzurechnen (und so ein Wohnmobil ist durstiger als man denkt), nur die Lebensmittelpreise waren geringer als vermutet.
So kostete die ganze Reise weit mehr als vermutet, dazu aber sp├Ąter mehr.


~~~ Erforderliche Unterlagen f├╝r die Reise in die USA ~~~


### ESTA:
Hier die Erkl├Ąrung ├╝ber Esta wie es im Wikipedia steht:
Das Electronic System for Travel Authorization (ESTA) ist ein elektronisches Reisegenehmigungssystem f├╝r die Einreise in die Vereinigten Staaten von Amerika, das vom US-Heimatschutzministerium (Department of Homeland Security, DHS) zum Zweck der Sicherheits├╝berpr├╝fung von USA-Reisenden eingef├╝hrt wurde.
Esta wird direkt ├╝ber das Reiseb├╝ro abgewickelt, die Mitarbeiterin hat alles beantragt und wir mu├čten dann nur noch die Geb├╝hren bezahlen.
Die Zahlung ist nur per Kreditkarte m├Âglich, habe nicht genau verstanden warum. Wer keine Kreditkarte hat mu├č sich eben eine leihen, so war die Aussage der Reiseb├╝romitarbeiterin.
Die Geb├╝hren haben bei uns USD 28,00 f├╝r beide Personen betragen was damals ungef├Ąhr Euro 19,70 waren.
Man erh├Ąlt dann zwei Scheine welche bereits beim Abflug in Stuttgart ├╝berpr├╝ft wurden.

### Reisep├Ąsse:
Wenn man in die USA fliegen m├Âchte reicht ein normaler Reisepass nicht aus sondern man ben├Âtigt den neuen, biometrischen Reisepass, er wird auch eReisepass (elektronischer Reisepass) genannt.
Um diesen Pass beantragen zu k├Ânnen ben├Âtigt man nat├╝rlich Passbilder, also sind wir zuerst mal zum Fotografen gegangen.
Hier mu├č man gleich sagen dass man die Fotos f├╝r den neuen Reisepass braucht weil es da auch wieder Richtlinien mit Format und Winkel gibt (Frontalansicht des Gesichtes, neutraler Gesichtsausdruck).
Ehrlich gesagt finde ich die Bilder total schlecht, man mu├č hier beim Fotografen immer vier machen lassen auch wenn man nur eines braucht.
Da man auf dem Foto weder l├Ącheln darf und ganz ernst gucken mu├č kann man die restlichen drei Bilder aber f├╝r nichts mehr gebrauchen.
Ich nenne die Bilder liebevoll Knastfotos :o)
Der Reisepass selbst hat Euro 59,00 gekostet, wenn man j├╝nger wie 26 Jahre alt ist wird es g├╝nstiger.

### Sonstiges:
Wir haben dann beim Media Markt noch einen Adapter f├╝r die Steckdosen gekauft damit wir auch im Wohnmobil unser Handy, unsere Kamera usw. aufladen konnten. Der USA-Adapter hat so um die 10 Euro gekostet.
Man liest im Internet viel von speziellen Schl├Âssern die man am Koffer anbringen soll wenn man nach Amerika reist.
Uns war das zu dumm und wir haben unsere Koffer so genommen wie sie sind und auch mit den dort angebrachten Schl├Âssern sicher abgeschlossen. Probleme gab es bei uns gar keine.
Spezielle Impfungen sind auch nicht erforderlich.

### Private Planungen:
Mein Mann und ich haben zuhause sehr viel geplant im Vorfeld was wir in Florida unternehmen m├Âchten, welche St├Ądte wir bereisen und wie die Route ├╝berhaupt aussehen soll.
Solche Planungen sind sehr wichtig, schlie├člich hat man nur 14 Tage Zeit f├╝r die Reise, eigentlich viel zu wenig Zeit um alles Sch├Âne anzuschauen und daher mu├čten wir gut sortieren.
Ich bin dann hergegangen und hab eine Floridakarte ausgedruckt und alle St├Ądte eingekreiselt die einen tollen Eindruck machen, danach Etappenziele gekennzeichnet mit Vermerke am Rand.
Zeitgleich hat mein Mann nach Campingplatzen per Internet gesucht welche wir auch auf unserer Karte vermerkt haben.
Zum Schlu├č hatten wir dann eine grobe Reiseroute welche uns eine gro├če Hilfe w├Ąhrend unserer Reise war.
Unsere Reise ging nun von Orlando ├╝ber Clearwater, St. Petersburg, Fort Myers, Sanibel Island, Naples, Everglades, die Keys samt Key West, Miami, Fort Lauderdale, Pompano Beach zur├╝ck nach Orlando.

~~~ Der Hinflug – los geht es in die Ferne! ~~~


### Flug Stuttgart nach Atlanta:
Um 6 Uhr hie├č es aufstehen und ich dachte im ersten Moment mich tritt ein Pferd.
Nat├╝rlich sind wir am Vorabend nicht zeitig ins Bett gekommen und vor lauter Aufregung habe ich kein Auge zugemacht.
Da unser Flieger um 10.50 Uhr startete wollten wir allersp├Ątestens um 8.30 Uhr dort sein was auch wunderbar klappte. Von N├╝rtingen nach Stuttgart zum Flughafen braucht man um die 20 Minuten mit dem Auto und Stau war auch keiner.
Meine Mama war so lieb und hat uns gefahren damit wir nicht f├╝r zwei Wochen Parkgeb├╝hren zahlen m├╝ssen nur weil das Auto am Flughafen steht.
Am Flughafen angekommen hie├č es also erst mal Abschied nehmen, ein ganz komisches Gef├╝hl, mir liefen die Tr├Ąnen nur so runter. Irgendwie war das anders wenn man nach Amerika so weit weg fliegt als wenn man eben mal geschwind 4 Stunden nach Teneriffa fliegt.
Mir ging vieles durch den Kopf, irgendwie hatte ich pl├Âtzlich richtig Bammel, naja, hier mu├č ich erw├Ąhnen dass ich vom Sternzeichen her ein Fischlein bin und von natur aus sehr sensibel und gr├╝blerisch.
Nun gingen mein Mann und ich zum Delta Schalter um einzuchecken, dort hie├č es erst mal Schlange stehen, herrje wie ich das liebe :o)
Als wir dann endlich dran waren wurde zun├Ąchst das Esta ├╝berpr├╝ft und viele Fragen gestellt: Warum wir fliegen, ob jemand am Gep├Ąck war, wer die Koffer gepackt hat etc.
Dann geht’s endlich weiter und man steht an der n├Ąchsten Schlange an um die Koffer aufzugeben und einzuchecken.
Wir sind dann noch ein wenig auf dem Flughafenareal rumgeschlappt und dann gen Sicherheitskontrolle gegangen.
Dort mu├čten wir erneut sehr lange anstehen bis man dann endlich dran war und ├╝berpr├╝ft wurde ob man gef├Ąhrliche Gegenst├Ąnde an sich oder im Handgep├Ąck hatte. Diese Kontrolle war nicht anders als wenn man innerhalb Europa oder so fliegt.
Ich mu├č mich nun schon wieder wiederholen, aber es war schon wieder an der Zeit um in der Schlange anzustehen. Dort wurden die Ausweise ├╝berpr├╝ft und danach ist man sozusagen offiziell aus Deutschland ausgereist, obwohl man sich ja noch auf dem Flughafengel├Ąnde Stuttgart befindet.
Nachdem an der n├Ąchsten Station erneut die Ausweise ├╝berpr├╝ft wurden kam man endlich in den Bereich in welchem man auf dem Flughafen wartet bis es Zeit ist einzusteigen in den Flieger.
Ihr seht also, der Weg vom Einchecken bis zum Platz nehmen und auf das Einsteigesignal zu warten ist ein langer, verbunden mit zig Kontrollen und zig Mal in der Schlange anstehen.
Kein Vergleich zu dem was ich bisher erlebt habe auf meinen unz├Ąhligen Flugreisen.
Gestresst sa├čen wir auf St├╝hlen und warteten darauf dass es endlich weiter geht.
Pl├Âtzlich ert├Ânt durch den Lautsprecher dass wir zum Schalter kommen sollen, ja ich hatte richtig geh├Ârt, sie meinten uns.
Man macht sich nat├╝rlich erstmal sonst welche Gedanken was nun passiert sein k├Ânnte und waren erleichtert dass es nur um einen Platztausch ging.
Wir hatten im Vorfeld unsere Pl├Ątze auf der Delta Homepage ausgesucht und reserviert und nun wurden genau diese zwei Pl├Ątze ben├Âtigt weil eine Mutter mit 3 Kindern flog.
Also sa├čen wir nun halt eine Reihe weiter hinten was nicht weiter schlimm f├╝r uns war.
Nun hie├č es endlich einsteigen und ich betrachtete nat├╝rlich erstmal ausgiebig den Innenraum des Fliegers. Sagenhaft gro├č, viel gr├Â├čer als die Maschinen mit denen ich bisher geflogen bin.
Vorne war nat├╝rlich die First Class untergebracht und erst dann die Normalflieger.
Am Fenster waren jeweils zwei Sitzpl├Ątze und der Mitte drei und dazwischen waren breite G├Ąnge.
Die Sitze selbst wirkten relativ alt und waren mit Lederbezogen, ich empfand es als unangenehm dort darauf 10,5 Stunden zu sitzen.
Zudem war es im Flieger die ganze Flugzeit ├╝ber extrem kalt, ich sa├č dort eingepackt mit Decken und fror immer noch, so was hatte ich zuvor auch noch nie mitgemacht.
Das eher ├Ąltere Personal war sehr freundlich, es sprach perfekt englisch aber auch ein wenig deutsch sodass die Verst├Ąndigung kein Problem darstellte.
Zum Essen gab es H├╝hnchen oder Lasagne was sehr lecker schmeckte.
Zudem wurden sehr oft kalte Getr├Ąnke angeboten.
Zur Besch├Ąftigung standen 3 Filme zur Auswahl, leider gab es keine M├Âglichkeit an Bord Musikzuh├Âren, kannte es bisher so dass man Kopfh├Ârer in der Armlehne einsteckt und man dann den Bordmusikanal anh├Âren kann.
Kurz vor der Landung haben wir dann erneut was zum Ausf├╝llen bekommen, dies war n├Âtig f├╝r den Zoll.
Total m├╝de sind wir dann p├╝nktlich nach 10,5 Stunden Flugzeit in Atlanta gelandet.

### Flughafen Atlanta:
Der Flughafen Atlanta ist gigantisch!!!
Er hat weltweit das gr├Â├čte Passagieraufkommen.
Mein Mann und ich sind dann ewig weit gelaufen um wieder mal in der Schlange anstehen zu k├Ânnen, dieses Mal waren es exakt 35 Minuten!
Als wir dann endlich an der Reihe waren wurden wegen der Immigration (Einreise in die USA) von jedem Fingerabdr├╝cke genommen und Fotos geschossen.
Kein Wunder dass die Schlange hinter uns immer l├Ąnger wurde, aber das Prozedere dauerte nat├╝rlich seine Zeit.
Nun ging man weiter seine Koffer holen welche man drei Ecken weiter wieder aufgeben konnte.
Wenn man in die USA einreist und weiterfliegt wird das Gep├Ąck nicht durchgecheckt, also man mu├č es selbst holen und wieder aufgeben.
Nachdem wir ewig vor der Personenkontrolle angestanden sind waren wir endlich dran, jeder mu├čte seine Schuhe ausziehen und man wurde genauestens ├╝berpr├╝ft.
Uns blieb noch ein wenig Zeit bevor es weiter ging, auf dem Flughafen Atlanta gab es nat├╝rlich einiges zum Anschauen, toll waren auch die riesigen Raucherzimmer, in einem davon nahmen wir nat├╝rlich gleich Platz, wir hatten ja schlie├člich einen langen Flug ohne Zigaretten hinter uns.

### Flug Atlanta – Orlando:
P├╝nktlich hob der Delta Flieger ab gen Orlando, dieses Flugzeug war kleiner, 3 Sitzpl├Ątze, Mittelgang und wieder 3 Sitzpl├Ątze und das etliche Reihen lang.
Es gab Kaltgetr├Ąnke zum trinken aber nichts zum Essen, w├Ąre bei der kurzen Flugzeit auch nicht m├Âglich gewesen.
Ich sa├č glaub nur kurz auf meinem Platz, dann bin ich auch schon eingenickt, klar ich hatte schlie├člich einen ereignisreichen Tag hinter mir.
Sicher und p├╝nktlich landeten wir dann schlie├člich nach 1,5 Stunden in Orlando.
Der Flughafen dort ist wundersch├Ân, irgendwie erinnert er ein wenig an DisneyWorld.
Nachdem wir dann endlich unsere Koffer in Empfang nehmen konnten nahmen wir uns ein Taxi und fuhren zum gebuchten Hotel Fairfield Inn Orlando Airport. Die Fahrt dorthin hat 11 USD gekostet.
Das Einchecken im Hotel klappte ohne Probleme, das Hotelzimmer war sehr in Ordnung und wir sind dann noch kurz in der Umgebung spazieren gewesen um uns eine Kleinigkeit zum Essen und Trinken zu besorgen.
Danach sind wir todm├╝de ins Bett gefallen. Wir waren total k.o., immerhin sind wir um 6 Uhr in N├╝rtingen aufgestanden und um 23 Uhr (Ortszeit Orlando – Differenz zu Deutschland minus 5 Stunden) waren wir dann nat├╝rlich kaputt.
Nun hatten wir also den 1. Tag unserer Reise hinter uns, das mit dem Flug ging besser als erwartet und wir sind heil in Orlando angekommen was ja das Wichtigste ist.


~~~ Unsere Reiseerlebnisse – 2. bis 15. Tag ~~~


### 2. Tag / Sonntag, 06.03.2011

### Abholung des Wohnmobils, Gro├čeinkauf in Orlando und Weiterfahrt Richtung St. Petersburg

Obwohl wir am Vortag hundem├╝de ins Bett gefallen sind konnte ich nicht so recht schlafen.
Das Zimmer war mir doch etwas zu laut, irgendetwas brummte und man h├Ârte st├Ąndig Toilettensp├╝lungen. Um 4 Uhr bin ich dann total ger├Ądert aufgestanden.
Nach dem Duschen und Fr├╝hst├╝cken haben wir online nach einer Busverbindung vom Hotel aus zur Wohnmobilvermietstation gesucht. Zun├Ąchst haben wir ohne Koffer die Bushaltestelle ausfindig gemacht, der Weg war nicht allzu weit, ca. 25 Minuten Fu├čweg vom Hotel aus.
Also checkten wir im Hotel aus und machten uns dann erneut samt unseren Koffern auf den Weg zur Bushaltestelle.
W├Ąre alles ganz sch├Ân gewesen, die Sonne schien und es war von der Temperatur her lauwarm, leider mu├č man immer auf Toilette wenn es nicht geht und wo war es auch bei mir der Fall.
Ich sa├č dann gut eine halbe Stunde mit dr├╝ckender Blase im Bus bevor ich mich endlich an einer Bahnhofstoilette erleichtern konnte.
Mit dem n├Ąchsten Bus fuhren wir wieder eine halbe Stunde und kamen gegen 12 Uhr bei El Monte an.
Die Wohnmobil├╝bernahme hat z├╝gig und reibungslos geklappt. Die nette Frau erkl├Ąrte uns noch einiges bez├╝glich verschiedener Anschl├╝sse und Schl├Ąuche und dann konnte es endlich losgehen, wir d├╝sten im Wohnmobil davon.
Wir hielten dann zun├Ąchst zwei Stra├čenecken weiter und mein erster Eindruck vom Wohnmobil war schlimm und ohje, wenig Platz, keine Schubladen, alles so hoch oben und ich bin doch nicht allzu gro├č… Mein Mann beruhigte mich dann erstmal und wir packten gemeinsam unsere Koffer aus und die Welt sah dann auch schon wieder besser aus.
Lag wohl auch daran dass wir weiterfuhren und erstmal einen leckeren Burger verspeisten, die Sonne schien mittlerweile auch richtig toll.
Danach haben wir im WalMart ordentlich eingekauft, in diesem gro├čen Supermarkt bekommt man alles was man so braucht zu g├╝nstigen Preise. WalMart ist eine Supermarktkette und in ganz Florida vertreten.
Orlando selbst empfand ich als eine interessante Stadt mit vielen Hotels, Parks, Seen und Palmen. Sehr gro├č aber eher untouristisch. Denke mal dort befinden sich alle Touristen in DisneyWorld & Co.
Gegen 17 Uhr sind wir dann gen St. Petersburg gestartet wo wir einen Campingplatz eingeplant hatten auf welchem wir die erste Nacht in unserem Wohnmobil verbringen wollten.
Aus der geplanten 2 Stunden Fahrtzeit wurden 4 Stunden da wir die ersten beiden Campingpl├Ątze
gar nicht finden konnten und der dritte Platz war privat.
Nach langem Suchen landeten wir dann auf dem KOA Campingplatz in Clearwater welcher einen sehr guten Eindruck gemacht hat. Zudem war es mittlerweile stockdunkel und wir wollten nicht mehr weitersuchen.
Wir a├čen noch lecker zu Abend in unserem Wohnmobil und hauten uns dann gegen 23 Uhr aufs Ohr.

### 3. Tag / Montag, 07.03.2011

### Clearwater, Sunset Beach Park, The Pier in St. Petersburg, Fort Myers, Estero Island

Meine erste Nacht im Wohnmobil war ├╝berraschend gut, ich habe durchgeschlafen und bin um 7 Uhr putzmunter aufgewacht. Das Bett war unerwartet bequem.
Nach dem Fr├╝hst├╝ck haben wir einen kleinen Spaziergang ├╝ber den Campingplatz gemacht, es war noch recht k├╝hl drau├čen.
Gegen 9.30 Uhr sind wir dann gen Strand & Meer aufgebrochen. Der Sunset Beach Park ist supersch├Ân angelegt mit einem tollen Strand, Palmen und Picknickpl├Ątzen.
Rund um Clearwater ist es eher untouristisch, viele gro├če Gesch├Ąfte, Fast Food Restaurants, Palmen und kleine Fl├╝sse.
Nun ging unsere Fahrt weiter nach St. Petersburg.
Die Fahrt dorthin war toll, die Temperatur au├čen nun angenehm warm und die Sonne spitzelte ab und zu raus. Auffallend war wie sauber hier doch alles war, kein M├╝ll oder so am Stra├čenrand. Scheinbar bringen die Strafschilder am Stra├čenrand (Aufschrift: mind. 100 USD Strafe wer bei der M├╝llentsorgung erwischt wird) doch recht viel.
Gegen 11 Uhr sind wir dann am Pier angekommen. Dort war es einfach traumhaft! Viele Palmen, das glitzernde Meer und wir sahen dort sogar springende Delphine im Wasser.
The Pier selbst ist ein kleines Shoppingzentrum und oben auf der Plattform hat man eine herrliche Aussicht. Wer mehr dar├╝ber wissen m├Âchte kann dies in meinem bereits ver├Âffentlichten Bericht „The Pier“ nachlesen.
Nachmittags ging unsere Reise weiter nach Fort Myers.
Man f├Ąhrt ├╝ber die tolle Skyway Bridge (kostet 1 USD Maut) welche direkt ├╝bers Meer f├╝hrt.
Ein tolles Erlebnis.
Zwischendrin haben wir dann noch am Ringling Museum Park Sarasota gehalten, ein sehr toller Park, der jedoch Eintritt gekostet h├Ątte daher sind wir weiterged├╝st.
Als wir dann in Fort Myers ankamen war es mittlerweile super hei├č drau├čen, ich sch├Ątze so ca. 30 Grad. Wir haben dann unseren Stellplatz auf dem Campingplatz San Carlos bezogen welcher wundersch├Ân am Wasser lag.
Abends sind wir zu Fu├č nach Estero Island gelaufen, das kann ich jedem nur empfehlen der in Fort Myers ist. Dort befindet sich ein ganz toller Strand, viele Leute, nette Bars.
Wir sind dann mit dem Bus zur├╝ck zum Campingplatz gefahren, ich wollte nicht mehr zu Fu├č gehen da man dann eine sehr hohe Br├╝cke ├╝berwinden mu├č und dieses Erlebnis hat mir schon auf dem Hinweg gereicht.
Nach einem feinen Abendessen sind wir dann gegen 22 Uhr ins Bett gegangen.

### 4. Tag / Dienstag, 08.03.2011

### Sanibel Island, Manatee-Park, Naples

Gegen 9 Uhr sind wir vom Campingplatz aufgebrochen und haben im Publix (eine weitere, g├╝nstige Supermarktkette) eingekauft.
Wir fuhren nun nach Sanibel Island (Maut 6 USD) und w├Ąhrend der Fahrt ├╝ber die Br├╝cke ├╝bers Meer sah man bereits die tolle Insel mit sehr vielen Palmen und t├╝rkisfarbenem Meer.
Eigentlich wollten wir auch zum Stand zum Baden aber dann ging schon alles am Parkplatz schief. Der Parkscheinautomat wechselt nicht und wir hatten einen viel zu gro├čen Schein reingesteckt.
Heraus kam dann ein Erstattungsticket, nunja, wohin denn nur damit?
Wir hatten dann weder noch Lust darauf zu Baden noch dazu in der ganzen Stadt zu fragen was man mit dem Erstattungsticket machen soll und sind ver├Ąrgert davon gefahren.
Hier also der Hinweis: Wer am Sanibel Island Strand baden m├Âchte und den Parkplatz benutzt mu├č das Geld passend in den Automaten werfen sonst ist der Rest weg wie es bei uns der Fall war.
Ziemlich am Anfang bevor man nach Sanibel Island f├Ąhrt haben wir einen tollen Strand entdeckt. Dort war es ganz toll, man konnte das Wohnmobil direkt am Wasser parken. Hier handelt sich es nicht um einen Sandstrand sondern um einen Muschelstrand. Wir sa├čen dort lange und genossen das tolle Wetter bevor wir dann zum Manatee-Park gefahren sind.
Dieser Park ist wundervoll mit sch├Ânen Pflanzen und Schmetterlingen. Leider waren keine Manatees da, denen war es wohl zu warm.
Einen Besuch des Manatee-Parks kann ich jedem nur empfehlen, auch hier gibt es n├Ąhere Infos in meinem bereits geschriebenen Bericht.
Um 16 Uhr ging es dann weiter nach Naples.
Dort haben wir Floridas gr├Â├čten Baumarkt „The Home Depot“ besucht.
Naples ist eine sehr gro├če, moderne Stadt mit vielen Shoppingm├Âglichkeiten, leider spielte nun das Wetter nicht mehr so mit und es regnete immer wieder.
Wir fuhren dann weiter und sind um 20 Uhr am Seminole State Park Campingplatz angekommen
wo wir die kommende Nacht verbrachten.
Die Nacht war alles andere als sch├Ân, dieser Campingplatz liegt bereits sehr nahe bei den Everglades und es gab viele Moskitos dort und Gruselger├Ąusche aus dem Wald. Ich war jedenfalls froh als die Nacht endlich rum war.


### 5. Tag / Mittwoch, 09.03.2011

### Everglades und Weiterfahrt zu den Keys

Heute sind wir fr├╝h aufgestanden und haben einen gem├╝tlichen Spaziergang zum Bootssteg auf dem Campingplatz unternommen.
Danach sind wir aufgebrochen, es sollte durch die Everglades gen Key West gehen.
Wir haben Rast beim Big Cypress Park gemacht und dort viele Manatees und Krokodile gesehen.
Auch beim Oasis Visitors Center gab es ganz viele Alligatoren zu betrachten, die schwammen dort in der freien Natur oder aalten sich in der Sonne. Wirklich ein einmaliges Erlebnis.
Beim Gator Park befanden sich viele freilaufende Pfauen und wir schauten den Airbooten bei der Abfahrt zu. F├╝r mich w├Ąre so eine Airbootsfahrt nichts gewesen, da f├Ąhrt man auf engen Kan├Ąlen durch die Everglades, das war mir dann doch zu unheimlich.
Gegen 12.30 fuhren wir durch Homestead, eine alte und schnuckelige Stadt. Danach passierten wir den Highway 1 der zu den Keys f├╝hrt.
├ťber Key Largo ging es nun weiter zu den Marathon Keys. Die Fahrt ist wundersch├Ân, man sieht immer wieder das tolle Meer und sch├Âne kleine Ortschaften.
Eigentlich wollten wir auf dem Marathon Key einen Campingplatz ausfindig machen zum ├ťbernachten, der Platz Key Knights sagte uns aber nicht so zu.
Aus unerfindlichen Gr├╝nden hatten wir nun das Problem dass unser Wohnmobil nicht mehr weiterfahren wollte. ├ťber den Notstartknopf bekamen wir es dann doch zum Laufen und unsere Reise ging weiter ├╝ber die Seven-Miles-Bridge.
Nachmittags sind wir dann auf dem KOA Park Sugarloaf Campingplatz gelandet und haben dort Quartier gemacht.
Wir waren noch ein wenig im Meer baden, haben Abend gegessen und sind m├╝de gegen 23 Uhr ins Bett gefallen.

### 6. Tag / Donnerstag, 10.03.2011

### Smathers Beach und Key West

An diesem Tag fuhren wir weiter nach Key West und hofften dass die Campingpl├Ątze dort nicht ausgebucht waren. Wir konnten einen tollen Stellplatz auf dem Campingplatz Boyd´s RV ergattern und fuhren dann gleich weiter zum Strand.
Der Smathers Beach in Key West ist wirklich toll, es waren viele junge Leute da und das Wasser war sehr ruhig und leider mit viel Seetang versehen.
Man merkte dass derzeit Spring Break herrschte, so viele fr├Âhliche junge Leute sah ich zum ersten Mal in Florida.
Der Parkplatz dort war kostenlos, Liegen und Schirme h├Ątten 10 USD gekostet.
Lecker waren die Hot Dogs welche man an einem Stand dort kaufen konnte.
Pl├Âtzlich zog ein gigantisches Unwetter auf, pechschwarze Wolken, Sturm und heftiger Regen.
Wir sind dann zum Publix gefahren und haben eingekauft, bei dem Wetter h├Ątte man nichts Besseres erledigen k├Ânnen.
Danach sind wir in die Innenstadt von Key West gelaufen, eine tolle Stadt, viel Sehenswertes und ganz doll viele Gesch├Ąfte. Diese Stadt l├Ądt so richtig zum Bummeln ein. Auch sieht man dort tolle Kreuzfahrtschiffe und uralte H├Ąuser.
Abends sind wir zum Campingplatz zur├╝ckgekehrt, haben gegessen und dann war es um 22 Uhr auch schon wieder Zeit zum Schlafen.

### 7. Tag / Freitag, 11.03.2011

### R├╝ckfahrt von Key West nach Miami mit Zwischenhalt am Sombero Beach

Heute war es ziemlich windig und wir fuhren fr├╝hzeitig los. Geplant war die Weiterfahrt und der Aufenthalt im Bahia State Park, dort soll einer der sch├Ânsten Str├Ąnde Floridas sein.
Leider war dort kein Stellplatz f├╝r unser Wohnmobil frei und wir fuhren entt├Ąuscht weiter.
Auf dem Marathon Key sind wir noch am Sombero Beach gewesen, ich finde das ist der sch├Ânste Strand der Keys, richtig traumhaft und idyllisch.
Tolles Wasser, sauberer Sandstrand, viele Palmen und kostenlose Parkpl├Ątze.
Auch der n├Ąchste angesteuerte Campingplatz auf den Keys war voll sodass wir spontan beschlossen nach Miami durchzufahren und kamen dort gegen 15.30 Uhr an.
Der Larry & Penny Thompson Campground ist ein toller Platz und sehr g├╝nstig.
Auf diesem Campingplatz haben wir mehrere N├Ąchte verbracht, er war der ideale Ausgangspunkt f├╝r unsere Trips nach Miami und Umgebung.
Auffallend war hier dass es um 20 Uhr sehr frisch war drau├čen obwohl es tags├╝ber sehr hei├č war.

### 8. Tag / Samstag, 12.03.2011

### Zoo Miami und Besuch der International Mall

Fr├╝h morgens haben wir uns auf den Weg gemacht um einen Campingplatz zu finden der evtl. n├Ąher in Miami liegt, leider merkten wir sehr schnell dass es wohl au├čer dem Larry & Thompson Campground keinen Platz gibt der zentraler liegt. Klar, wer legt schon einen Campingplatz mitten in Miami an? Unsere Suche blieb also erfolglos.
An diesem Tag besuchten wir den Zoo von Miami. Diesen Zoo kann ich wirklich nur empfehlen, die Tiere befinden sich dort nicht in richtigen Gehegen mit Z├Ąunen drum herum sondern man f├╝hlt sich richtig wie auf einer Safari.
Wir verbrachten einen halben Tag im Zoo bei strahlendem Sonnenschein und hei├čen Temperaturen.
Nachmittags sind wir zur International Mall gefahren, ein gro├čes Shoppingcenter in Miami mit unz├Ąhligen Gesch├Ąften.
Danach ging es zur├╝ck zum Campingplatz wo wir was gegessen haben und uns etwas entspannten nach diesem actionreichen Tag.


### 9. Tag / Sonntag, 13.03.2011

### Miami Down Town, Bayside Markt, Key Biscane, Miami Beach

Wir sind mit dem Wohnmobil Richtung Miami gefahren und haben es an einem Parkplatz abgestellt um mit dem Zug weiter nach Miami Down Town zu fahren.
Empfehlenswert ist hier der Bayside Markt, die Umgebung ist herrlich und es gibt viele kleine L├Ąden. Am Bayside hat man einen traumhaften Blick aufs Meer und den Hafen. Es war sehr hei├č und sonnig.
Mit der Metrorail kann man f├╝r 5 USD pro Person den ganzen Tag Miami Down Town erkunden was wir eher weniger beeindruckend fanden als wie es im Reisef├╝hrer stand.
Nachmittags fuhren wir mit dem Wohnmobil zum Crandon Park Strand auf Key Biscane. Dieser gefiel uns aber eher nicht, vor allem wollten die USD 15,00 Parkplatzgeb├╝hren f├╝r unser Wohnmobil, ein Auto h├Ątte nur USD 5,00 gekostet.
Wir haben dann durch Zufall den wundersch├Ânen Hobie Beach Strand entdeckt. Nat├╝rlich erfrischten wir uns noch kurz im k├╝hlen Meerwasser bevor unsere Reise weiter nach Miami Beach ging.
Gegen 17 Uhr kamen wir in South Beach an und es war alles riesiger als wir uns es je vorgestellt h├Ątten. Die tollste Fu├čg├Ąngerzone befindet sich in der Lincoln Road, wir konnten leider nur reinspitzeln vom Auto aus, aber mit unserem Wohnmobil hatten wir keine Chance einen Parkplatz zu ergattern.
Wir fuhren weiter auf dem bekannten Ocean-Drive, es herrschte pures Verkehrschaos, Stau, Auto an Auto und wir kamen nur langsam vorw├Ąrts.
Auch hier suchten wir vergeblich nach einem Parkplatz f├╝r unser Wohnmobil. ├ľffentliche etwas au├čerhalb h├Ątten 25 USD verlangt und das war es uns dann doch nicht wert.
Miami Beach ist so riesig und wundersch├Ân, wir beschlossen dass wir diese tolle Stadt irgendwann mal in einem separaten Urlaub erkunden und das dann auch mit einem normalen Mietauto.
Nach einem kurzen Einkauf im Whole Food Market fuhren wir zur├╝ck zum Campingplatz und machten es uns noch gem├╝tlich.

### 10. Tag / Montag, 14.03.2011

### Strandtag am Hobie Beach, Shopping in der Dolphin Mall

Gleich am Vormittag ging es los an den sch├Ânen Hobie Beach. Wir ergatterten einen Parkplatz direkt am Strand und konnten am Meer viel Sonne tanken und uns erholen.
Um 17 Uhr sind wir dann aufgebrochen und zur Dolphin Mall gefahren. Dieses Shoppingcenter ist viel gr├Â├čer als die International Mall in Miami, es gibt dort zig Gesch├Ąfte, es gibt dort wahrscheinlich nichts was es nicht gibt.
Danach wurden im Publix noch Lebensmittel eingekauft bevor es wieder zur├╝ck ging zum Campingplatz.

### 11. Tag / Dienstag, 15.03.2011

### Strandtag am Hobie Beach, Walgreens Drogeriemarkt besucht

Auch heute haben wir einen ruhigen Tag am Hobie Beach Strand verbracht, das Wetter war herrlich, superhei├č und sonnig.
Abends sind wir im Walgreens bummeln gewesen, ein riesiger Drogeriemarkt in Miami mit Apotheke und vielen ganz netten Sachen zum Kaufen.

### 12. Tag / Mittwoch, 16.03.2011

### Fort Lauderdale, IKEA, Sawgrass Mills Shoppingcenter

Heute checkten wir im Larry & Thompson Campingplatz in Miami aus und fuhren weiter nach Fort Lauderdale was laut Internet das Klein-Venedig von Florida sein soll.
Leider gab es nun schon wieder Probleme mit der Campingplatzsuche, den Ersten gab es ├╝berhaupt nicht und der Zweite war rein privat.
Nach 1,5 Stunden Campingplatzsuche in Fort Lauderdale entdeckten wir den Highland Pines Park in Pompano Beach. Ein toller Campground und aufgrund der Hitze waren wir zuerst gleich mal im Pool plantschen.
Danach fuhren wir zum Strand von Pompano Beach – einfach traumhaft dort!
Nun d├╝sten wir weiter nach Fort Lauderdale an den Strand, in meinen Augen ist der absolut vergleichbar mit den Str├Ąnden von Miami Beach.
Leider war uns das Wohnmobil schon wieder ein Klotz am Bein, wir fanden keinen Parkplatz und konnten alles nur vom hei├čen Wohnmobil aus anschauen.
Klar, au├čerhalb h├Ątte es schon gr├Â├čere Parkpl├Ątze gegeben, aber wer will bei der Hitze schon irgendwo parken und mit dem Bus reinfahren?!
Also sind wir weitergereist zum IKEA in Fort Lauderdale. Die Hot Dogs dort schmecken ├╝brigens nicht anders als die hier in Deutschland. Man bekommt 2 Hot Dogs und 1 Pepsi f├╝r 2 USD.
Ansonsten befanden sich selbst im IKEA Markt dieselben Sachen und M├Âbel wie bei uns auch.
Weiter ging es zur Sawgrass Mills. Laut Internet soll das das gr├Â├čte Outlet-Center der Welt sein.
Es gab ├╝ber 400 Gesch├Ąfte dort und alles war sehr h├╝bsch angelegt (innen und au├čen), au├čenrum gab es sehr viele Seen, Palmen und B├Ąume.
Man kann dort wirklich Schn├Ąppchen machen, ich habe z.B. 2 coole Jeans f├╝r USD 50,00 (Euro ca. 34,70) ergattert. Man findet dort Gesch├Ąfte wie z.B. Ecko, Adidas, Media Markt usw. vor.
Im Anschluss waren wir im Publix einkaufen und fuhren dann zur├╝ck zum Campingplatz.

### 13. Tag / Donnerstag, 17.03.2011

### R├╝ckfahrt nach Orlando, packen der Koffer, s├Ąubern des Wohnmobils

Gegen 10.30 Uhr sind mein Mann und ich gen Orlando aufgebrochen und sind dort um 14.30 Uhr angekommen. Im Vorfeld hatten wir den KOA Orlando Lake Whippoorwill Campingplatz ausgesucht und freuten und sehr dass wir diesen auf Anhieb gefunden haben und dort einen tollen Stellplatz beziehen konnten.
Zun├Ąchst ging es ab in den Pool, bei der Hitze h├Ątte man auch gar nichts Besseres tun k├Ânnen.
Abends machten wir uns dann daran das Wohnmobil ├╝bergabefertig zu machen, schlie├člich mu├čten wir es ja morgen wieder zur├╝ckbringen.
Ich packte daher die Koffer und s├Ąuberte den Innenraum w├Ąhrend mein Mann das Gef├Ąhrt von au├čen reinigte.
Irgendwann war dann auch diese H├╝rde geschafft und wir vielen kaputt ins Bett.

### 14. Tag / Freitag, 18.03.2011

### Einchecken im Hotel, R├╝ckgabe des Wohnmobils

Gegen 7 Uhr sind wir aufgestanden und flitzen um 9 Uhr zum Hotel Fairfield Inn in Orlando in welchem wir ja bereits die erste Nacht unserer Reise verbracht hatten.
Wir d├╝sten dann gleich weiter zur El Monte um das Wohnmobil zur├╝ckzugeben, R├╝ckgabezeit wahr schlie├člich 11 Uhr, wenn man sich versp├Ątet zahlt man laut Vertrag einen Aufpreis.
Kurz vor 11 Uhr schlappten wir dann in das B├╝ro und trauten unseren Augen kaum, die Uhr dort zeigte bereits 12 Uhr an.
Die Mitarbeiterin lachte und erkl├Ąrte uns dann auf Englisch dass die Uhren bereits vor einer Woche eine Stunde vorgestellt wurden.
Irgendwie haben wir das gar nicht mitbekommen, in Deutschland sind die Uhrumstellungen ja wann anders, und daher haben wir quasi die ganze letzte Woche nach unserer Armbanduhr mit der falschen Zeit gelebt, was aber niemandem auffiel und uns erst recht nicht.
Die Frau dort war sehr nett und wir mu├čten die aus Versehen verl├Ąngerte Stunde nicht nachbezahlen, sie nahm das Wohnmobil ab und es war fix alles erledigt.
Zum Hotel zur├╝ck fuhren wir wieder mit dem Bus, die gleiche Route wie an dem Tag als wir das Wohnmobil abholten. Danach waren wir erstmal im Hotelpool baden und machten im Anschluss unsere Koffer flugfertig.
Abends sind wir lecker Pizza essen gewesen in einem kleinen Restaurant in der N├Ąhe des Hotels.

### 15. Tag / Samstag, 19.03.2011 & 16. Tag / Sonntag, 20.03.2011

### Auschecken im Hotel, R├╝ckflug nach Deutschland

Das Auschecken im Hotel klappte problemlos und wir wurden dann mit dem Hotelbus an den Flughafen gefahren.
Zun├Ąchst ging es mit der Delta Airline von Orlando nach Atlanta.
Das nervigste war der Check-in Automat am Delta Schalter, erst stand man ewig in der Schlange und dann war man dran und es wollte nicht klappen. Es sa├čen zwar gen├╝gend Mitarbeiter rum aber keiner wollte helfen und verwies uns immer nur wieder auf diesen bl├Âden Automaten.
Ich glaube wir haben rein am Automaten 30 Minuten gestanden bis sich dann doch endlich jemand bequemt hat uns zu helfen. Anderen Reisenden ging es ├╝brigens genauso, es standen sehr viele Leute hilflos da.
Also dann verzichte ich wirklich auf das Einchecken an Automaten, Menschen am Schalter sind mir lieber und es geht wesentlich schneller.
Um 10.30 Uhr hob dann die Maschine p├╝nktlich nach Atlanta ab wo wir um 12.02 Uhr landeten.
Nun hie├č es bis 17.35 Uhr die Zeit rumkriegen, ├╝ber f├╝nf Stunden sich auf dem riesigen Flughafengel├Ąnde zu besch├Ąftigen und immer der Gedanke im Kopf dass ja danach noch 10,5 Stunden Flugzeit vor uns liegen.
Man ist durstig und kann nur das teure Wasser in den Flughafenshops kaufen, lesen m├Âchte man auch nicht weil das wollte man ja sp├Ąter im Flieger machen und so waren die f├╝nf Stunden Wartezeit eine richtige Geduldsprobe f├╝r mich und ich war erleichtert als wir endlich im Flieger sa├čen und zur├╝ck nach Stuttgart flogen wo wir dann am Sonntagmorgen um 7.50 Uhr gelandet sind.

~~~Meine Gedanken ├╝ber die Wohnmobilrundreise durch Florida~~~


Mein erster Gedanke als ich wieder zuhause war: „Einmal und nie wieder“.
Ich f├╝hlte mich irgendwie schon wieder urlaubsreif, war gestresst und hatte den Jetlag ziemlich tief in den Knochen sitzen.
Wochen danach, wenn man dann Alles Revue passieren l├Ąsst sieht die Welt schon wieder ganz anders aus.
Ja, es war eine wundersch├Âne Reise mit H├Âhen und Tiefen. Solch eine Wohnmobilreise ist wesentlich stressiger als eine normale Pauschalreise, man wei├č eigentlich nie wo man am n├Ąchsten Tag ist und was schief geht und was klappt.

Gerade die Campingplatzsuche entpuppte sich als sehr schwierig obwohl wir im Vorfeld im Internet recherchiert haben, Daten aus anderen Reiseberichten hatten und sogar extra f├╝r diese Reise ein Navigationsger├Ąt mit aktueller Amerikakarte gekauft hatten. Sehr wichtig ist dass man immer einen Stellplatz mit FullHook-Up bucht, dann hat man alle Anschl├╝├če und Abfl├╝sse direkt am Platz.

Auch die Kosten darf man nicht untersch├Ątzen, die Campingplatzpreise sind ├╝berhaupt nicht vergleichbar mit denen in Deutschland oder so. Beim Tanken darf man nicht nur die g├╝nstigeren Spritpreise beachten sondern mu├č dran denken dass so ein Wohnmobil wirklich sehr durstig ist.
F├╝r alle die es Interessiert nenne ich hier mal die Gesamtkosten unserer Reise:
Mein Mann und ich haben komplett Euro 3.716,61 f├╝r diese zweiw├Âchige Wohnmobilrundreise durch Florida bezahlt.
Enthalten darin sind die Fl├╝ge, das Wohnmobil, die Hotel├╝bernachtungen, Campingplatzgeb├╝hren, tanken, einkaufen etc.

Die Lebensmittelpreise dort waren akzeptabel, manches war teurer als in Deutschland, manches auch billiger. Fastfoodketten wie McDonalds oder Wendys sind empfehlenswert, die Burger dort sind lecker und das Preisniveau ist identisch mit den Preisen hier. Ansonsten kann man Restaurants, Pizzerias oder Cafes aufsuchen und ebenfalls lecker und preiswert speisen. 

Ein gro├čes Lob von mir auch an Dertour, die Reisebuchung hat prima geklappt, alles war Bestens organisiert und auch bei El Monte unserem Wohnmobilverleiher funktionierte alles reibungslos!

Wenn mich heute jemand fragt ob ich es wieder machen w├╝rde antworte ich mit ja, aber anders.
Solch eine Wohnmobilrundreise ist wirklich ein richtiges Erlebnis, das Wohnmobil selbst hat Vorteile und Nachteile. 

Vorteile sind dass man flexibel weiterreisen kann, Toilette ist immer dabei, man kann abends sch├Ân kochen und gem├╝tlich vor dem Wohnmobil sitzen und entspannen.
Die Nachteile liegen vor allem darin dass das Wohnmobil nun mal viel gr├Â├čer ist als ein PKW, wir konnten vieles nur zur Scheibe raus anschauen weil Parkpl├Ątze f├╝r Wohnmobile in St├Ądten Mangelware sind was ja auch verst├Ąndlich ist.
Das Wohnmobil schr├Ąnkt daher durch seine Gr├Â├če teilweise sehr ein was einen vor Ort sehr traurig macht.
Ideal ist nat├╝rlich wenn man ein Wohnmobil mietet, so ein richtig gro├čes wo ein kleiner Smart hinten reinpasst, dann hat man die Flexibilit├Ąt durch das Wohnmobil und zeitgleich ein kleines Auto dabei um die Innenst├Ądte anzuschauen.
Wenn ich wieder mal so eine gro├če Reise plane w├╝rde ich auf jeden Fall einen Flug buchen der durchfliegt, da die Umsteigewartezeiten doch h├Âllisch lang waren.
Mit einem Wohnmobil w├╝rde ich die Tour anders planen, schon mit dem Gedanken dass Innenst├Ądte und so eben tabu sind.
Gut vorstellen kann ich mir mittlerweile eine Mietwagenreise, also nur Fl├╝ge und Auto buchen und den Rest selber spontan auf die Beine stellen.
Aber nun fliege ich erst mal im September nach S├╝dspanien und plane danach meinen n├Ąchsten Urlaub :o)

Mir liegt dieser Bericht sehr am Herzen, er soll Tipps und Anregungen liefern f├╝r alle die auch mal so eine Tour planen, egal ob per Auto oder Wohnmobil.
Ich hatte im Vorfeld genau nach so einem Bericht gesucht und wurde nicht so recht f├╝ndig.

Sorry, aber mein Reisebericht ist nun l├Ąnger geworden als ich eigentlich wollte und ich hoffe Ihr hattet viel Spa├č beim Lesen und ich konnte Euch virtuell ein St├╝ck weg mit auf die Reisen nehmen!

Falls ihr Fragen habt oder Anregungen und und und... ├╝ber Kommentare freue ich mich sehr!

Hotel Fairfield Inn in Orlando
Hotel Fairfield Inn in Orlando

im Walmart
im Walmart

Fort Myers Beach
Fort Myers Beach

San Carlos RV Park
San Carlos RV Park

The Pier
The Pier

unser WoMo am The Pier
unser WoMo am The Pier

im Manatee Park
im Manatee Park

big cypress national preserve everglades florida
big cypress national preserve everglades florida

big cypress national preserve everglades florida
big cypress national preserve everglades florida

Colier Seminole State Park
Colier Seminole State Park

Boyd's Key West Campground
Boyd's Key West Campground

kurze Rast unterwegs
kurze Rast unterwegs

Larry and Penny Thompson Campground in Miami
Larry and Penny Thompson Campground in Miami

im Zoo in Miami
im Zoo in Miami

im Zoo in Miami
im Zoo in Miami

in Miami
in Miami

in Miami
in Miami

Skyline Miami
Skyline Miami

crandon beach park key biscayne
crandon beach park key biscayne

hobie beach miami
hobie beach miami

Sawgrass Mills Shoppingcenter
Sawgrass Mills Shoppingcenter

koa lake whippoorwill campground
koa lake whippoorwill campground

Orangenplantagen
Orangenplantagen

 Falls ihr Fragen habt oder Anregungen und und und... ├╝ber Kommentare freue ich mich sehr!

16 Kommentare:

  1. Die Bilder sind ein Traum, dort w├╝rde ich auch gern mal Urlaub machen. LG Romy

    AntwortenL├Âschen
  2. Ein sch├Âner Bericht, da konnte ich an eurer Reise teilnehmen :-) Danke! Amerika reizt mich weniger, aber deine Bilder sind trotzdem ph├Ąnomenal! Da bekommt man trotzdem Fernweh...
    Viele Gr├╝├če :-)

    AntwortenL├Âschen
  3. Danke f├╝r die tollen Impressionen!
    Liebe Gr├╝├če!

    AntwortenL├Âschen
  4. Florida ist so unglaublich toll! Wir waren erst im Mai und haben dort f├╝r 3 Wochen eine Rundreise mit einem Mietwagen gemacht :-)

    Lieben Gru├č,
    ❤ Alice von alicechristina.com
    Alice Christina auf Instagram

    AntwortenL├Âschen
  5. Wir haben einen kleinen Wohnwagen, mit dem wir gerne rum reisen. Auf unserer To-Do-Liste steht aber auch eine Amerika-Rundreise, zwar nicht Florida sondern Kalifornien. Aber wenn wir das endlich mal machen m├Âchte ich so ein fettes riesiges Wohnmobil mieten. Wei├čt du was ich meine? So ein Riesen-Teil, wie im Film!
    VG Martina

    AntwortenL├Âschen
  6. Hey du.
    Was ein toller und interessanter Bericht. Das w├Ąre auch mal etwas f├╝r mich, denn Florida scheint so wundersch├Ân zu sein. Da mag ich mal meine Seele baumeln lassen.

    Liebste Gr├╝├če,
    Sandra.

    AntwortenL├Âschen
  7. Auf was alles geachtet werden muss. War mir gar nicht bewusst. Ich wei├č z. B. gar nicht ob ich einen eReisepass besitze. Muss ich mich mal erkundigen. Aber vielen Dank f├╝r die sch├Ânen Impressionen! :)

    AntwortenL├Âschen
  8. Wir fahren regelm├Ą├čig mit unserem VW Bus auf kleinere Roadtrips - aber auch Florida steht noch auf unserer Liste, dort will ich unbedingt mal hin und alles mit einem Wohnmobil erkunden :)

    Alles Liebe, Katii - S├╝chtig nach...

    AntwortenL├Âschen
  9. Wow, das muss ein geniales Erlebnis gewesen sein. Wir werden uns auch irgendwann mal ein Wohnmobil bzw. einen Wohnwagen zulegen. Aber in erster Linie deswegen, weil wir immer mit Hunden in Urlaub fahren! :)

    Liebe Gr├╝├če,
    Verena von whoismocca.com und thepawsometyroleans.com

    AntwortenL├Âschen
  10. Vielen Dank f├╝r deinen wundervollen Beitrag. Ich war schon 2x dort und die Bilder laden zu einer erneuten Reise ein!

    AntwortenL├Âschen
  11. Wow, das w├╝rde ich auch gern mal machen. Allgemein mal einfach mit dem Wohnmobil losd├╝sen - das stelle ich mir toll vor :) Da habt ihr ja irre viel erlebt, toll <3

    Liebste Gr├╝├če,
    Sarah von www.vintage-diary.com

    AntwortenL├Âschen
  12. Forida w├╝rde mich ja auch nochmal reizen - nur leider bin ich so gar kein Wohnmobil-Typ! ich brauche dann doch eher mein feststehendes AirBnb ;)

    trotzdem sehr tolle Eindr├╝cke!

    liebste Gr├╝├če auch,
    ❤ Tina von liebewasist.com

    AntwortenL├Âschen
  13. Wow, was f├╝r ein ausf├╝hrlicher Bericht! Florida muss sehr sch├Ân sein, obwohl mich Amerika gar nicht so krass reizt. Ich finde das Krokodil sehr cool, so beeindruckende Tiere!

    <3
    Michelle

    AntwortenL├Âschen
  14. Das klingt nach einem super sch├Ânen Urlaub. Eine Tour mit dem Wohnmobil w├╝rde ich sofort wieder machen, doch aktuell interessiert mich Amerika derzeit ├╝berhaupt nicht.
    Mich zieht es in andere Regionen, dann auch gerne mobil.
    Deinen Artikel finde ich trotzdem super. Ausf├╝hrlich und hilfreich.
    Viele Gr├╝├če, Katja

    AntwortenL├Âschen
  15. Ich kann mir selber eine Rundereise mit einem Campingmobil schon vorstellen, aber da mein Freund mit seinen rund 2m zu gro├č f├╝r die kleinen Betten ist, f├Ąllt das leider doch wieder aus. Aber sch├Ân zu lesen, was man alles machen kann (oder eben auch nicht), wenn man mit dem Camper unterwegs ist. Eine toller ERinnerung ist das ja allemal.

    AntwortenL├Âschen
  16. Oh, das klingt ja nach einer mehr als gelungenen Reise! Ich w├╝rde das auch gerne einmal machen - habe aber gro├čen Respekt vor dem Fahren - und vor allem dem Parken - eines Wohnmobils... Aber Florida steht ganz oben auf meiner Reisewunschliste. Eventuell getraue ich mich ja doch nach ein wenig ├ťbung ... Auf alle F├Ąlle ein toller Bericht! Liebe Gr├╝├če, Doris

    AntwortenL├Âschen

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